Ich hatte gerade eine Panikattacke. Es kam mir so vor als würde ich sterben. Am ganzen Körper dieser Schweiß und dieses zittern. Es ist so höllisch ...
Auf einmal dachte ich, ich hätte mich verschluckt. Die Luft blieb mir aus und ich bekam Panik. Rießige Panik und ich wusste einfach nicht wie ich mir helfen sollte. Gedanken sprangen in meinem Kopf umher, alles was ich verspürte war reines Chaos, reine Angst. Grausam ist das. Es macht mich wahnsinnig. Wild ging ich hin und her, riss ein Fenster auf. Versuchte mich zu beruhigen. Doch die Stimmen in meinem Kopf wurden einfach nicht leiser. "Du wirst sterben." "Um gottes willen, du wirst ersticken und kein Mensch wird es mitbekommen." Ich hasse diese Gedanken. Doch sie sind einfach da und wollen nicht verschwinden. Schmerzen im Brustkorb breiteten sich wieder aus. Ich spürte sie bis zum Hals hoch und ich wollte nurnoch, dass es aufhört. Ich setzte mich wieder hin und versuchte weiter zu essen. Versuchte es. Ich aß, kaute es gut durch, schluckte und hatte trotzdem das Gefühl, dass kleine Stückchen im Hals hängen bleiben würden. Also spülte ich mit etwas trinken nocheinmal nach. Und so ging es weiter. Bis ich einfach nur randvoll war.
Doch soll das die ultimative Lösung sein? So kann es einfach nicht weiter gehen. Es ist qualvoll und so verdammt anstrengend. Doch wie kann ich es ändern? Mir fällt einfach keine Lösung ein. Mich jemanden anvertrauen kann ich nur schwer. Ich habe Angst als psycho und bekloppt dargestellt zu werden. Ich meine, wie klingt das auch, wenn man plötzlich, einfach mal so mitten im Gespräch erwähnt, dass man qualvolle Angst vor dem ersticken hat. Das man nicht ordentlich essen kann, weil man Angst hat sich jeden Augenblick zu verschlucken. Am Montag habe ich wieder eine Termin bei meiner Therapeutin. Wird sie mir helfen, oder wird sie mir wieder mit Klinik drohen? Kann ich es ihr überhaupt sagen?
Fragen über fragen, doch auf nichts eine Antwort ..

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