Dienstag, 27. November 2012

Wohin verschwinden Träume, wenn man aufwacht?

Müde. Einfach nur verdammt müde.
Ich hasse die Wintermonate. Aber auf der anderen Seite liebe ich sie auch sehr. Alles ist viel zu düster, so grauenvoll dunkel. So deprimierend ..
Auf der anderen Seite, so schön kuschlig und prachtvoll. Voller toller Gerüche und Leckereien. Weihnachtsmärkten kann ich kaum widerstehen. Aber das Weihnachtsfest ist das beste. Wenn man zusammen mit seiner Familie dasitzt, ein Festessen zubereitet, voller Vorfreude ist und dann erwartungsvoll seine Geschenke auspacken kann. Das ist das, was ich an Weihnachten so liebe.
Doch der Glanz ist verloren. Wir sind umgezogen. Ich mag die Gegend nicht. Über Geschenke kann ich mich irgendwie nicht freuen und Familie?! Kann man das noch Familie nennen? Oder zumindest das was übrig geblieben ist...?
Naja, die Geschwister von dem Freund meiner Mum kommen. Aber das ist nunmal nicht meine Familie. Ich weiß nicht mal, ob ich sie überhaupt Familie nennen kann, oder sollte. Ich kenne sie seit etwa zwei Jahren oder so. Sie behandeln mich, als gehöre ich zur Familie. Aber aus irgendeinem Grund möchte ich das einfach nicht.
Es macht mich traurig zu sehen, wie sich das alles so entwickelt hat. Meine Mum freut sich, ihren 'Lebenspartner' und 'Familie' gefunden zu haben. Für mich ist es reinste Trauer und Chaos zugleich. Komisch, wie Menschen von dem einen auf dem anderen Tag in dein Leben eintreten können. Ohne jegliche Vorwarnung. Ohne, dass man nur mal kurz auf Stopp drücken kann. Ohne, dass man sich wehren kann. Sie kommen einfach, lassen sich von nichts in der elt aufhalten. Und es macht mich wahnsinnig, wie jeder über mich bescheid wissen muss. Wie jeder einzelne über meine Probleme bescheid weiß und nicht aufhört sich einzumischen. Ich möchte eine richtige Familie. In der ich mich geborgen fühlen kann. In der ich mich einfach nicht so fremd fühle. Meine Mum begreift es nicht. Vielleicht möchte sie es nur einfach nicht begreifen. Oder ich möchte es nicht begreifen. Ich fühle mich fehl am Platz. Aber Mutti ist glücklich. Muss ich dann jetzt auch glücklich sein? Ist es jetzt meine Aufgabe glücklich zu sein, nur damit sie sich ein wenig besser fühlt, nach all den Problemen die ich irgendwie jedem bereite? Egal. Masken über Masken, die ich mir jeden Tag versuche neu zu basteln. Also bastel ich mir zu Weihanchten eine ganz besondere und erfreue mich an dem was ich noch hab. An dem, was bis jetzt noch nicht ganz so kaputt ist. An dem, was vielleicht noch zu retten ist. Ich kann das hier alles nicht ausstehen. Aber anmerken, muss es mir ja wohl niemand ..

Was mich aber am Winter auch aufregt ist das ich am liebsten die ganze Zeit nur schlafen könnte. Früh komm ich einfach nicht aus dem Bett. Merke es nicht einmal, wenn der Wecker klingelt, ich von jemanden munter gemacht werde oder ähnliches.  Ich schlafe einfach gemütlich weiter.
Im Schaf ist die Welt  in der ich lebe nunmal viel erträglicher. Das sind die einzigsten Stunden am Tag, in denen ich keine Panikattacken bekomme, vor Wut oder Trauer kurz vor dem Zusammenbruch stehe, oder die ganze Zeit nur am grübeln bin. Da ist einfach alles ruhig und ich lebe in meiner eigenen, kleinen Traumwelt.

Montag, 26. November 2012

Tell me that I can't and I will show you I can!

Im Kino war ich leider nicht. M. und ich fingen wieder an zu zanken und somit war Kino schnell vergessen.
Heute habe ich einen Termin beim Oberarzt der Psychiatrie. Und ich habe wahnsinnige Angst. Schon oft hatte ich dort einen Termin, der dann so endete das man mich gleich dort behalten wollte.
Ich möchte versuchen dort alle zu überzeugen, dass ich es ohne Klinik schaffen kann. Zur Zeit bin ich ziemlich motiviert. Mir feht es nur etwas an Disziplin, was ich diese Woche aber ändern kann und werde!
Die letzten Wochen wurde ich lange krank geschrieben. Eigentlich hätte ich diese und nächste Woche Praktikum. Ich ruf dann meine Klassenleiterin an und hoffe, dass ich wenigstens eine Woche Praktikum machen kann. So viel gibt es eigentlich nicht zu erzählen. Vielleicht liegt es daran, dass ich nichts als Angst spüre ..

Ich werde euch auf dem Laufenden halten. o:

"You can't just sit there and wait for life to come to you.                                                      You have to get it." 

Freitag, 23. November 2012

Bis(s) zum Ende der Nacht.

Ich gebe es zu .. ich bin Twilight verrückt, habe alle Bücher und Filme der Saga verschlungen und bekomme einfach nicht genug. Seit gestern ist der Film endlich in den Kinos und nachher werde ich ihn mir auch endlich anschauen. Seit Monaten warte ich auf diesem verdammten Film! o:
Deshalb werde ich euch auch erst später über meine letzten Tage berichten können. Die Vorstellung beginnt 17.15Uhr und der Film geht etwa 115 Minuten. Ich hoffe, dass ich dann den letzten Bus nach Hause bekomme. Dieses Dorf ist doch beknackt. -.-
Da fährt 20.00Uhr einfach mal so der LETZTE Bus! Arrgh ... ich kann einfach nicht aufhören mich auzuregen. Naja, was solls. Bis später. ♥


Mittwoch, 21. November 2012

everytime i close my eyes, it's like a dark paradise.

Verdammte Schlafstörungen. Wirklich alles in mir ist vollkommen außer Kontrolle geraten. Ich weiß nicht mehr wo vorne und hinten ist, alles dreht sich. Ich gebe es zu, ich habe Angst vor dem Schlafen. Immer wieder rede ich mir ein, dass meine körperlichen Beschwerden garnicht psyschich sind, sondern die Ärzte einfach irgendetwas übersehen haben. Noch dazu hatte M. geträumt, wie ich sterbe. Ständig diese dumme Panik. Ich habe echt wahnsinnige Angst, dass ich früh nicht mehr aufwachen würde. Seitdem ich solche Ängste habe beschäftige ich mich auch sehr mit dem Tod. Über das Leben danach, anzeichen eines bevorstehenden Todes und vergleiche diese mit mir. Es macht mich immer panischer und am liebsten würde ich wieder zum Arzt rennen, mich nocheinmal gründlichst untersuchen lassen und hoffen, dass sie nix finden. 
Ich will nicht sterben. Ich habe kaum gelebt und habe noch so viel vor ..
Naja, irgendwie habe ich Angst vor dem Tod. Niemand kann beweisen, ob es nach dem Tod noch etwas gibt. Eine zweite Welt oder so.. oder ein glückliches 2. Leben. Vielleicht ist dieses Leben ja nur eine Probe.
Ich habe Angst vor dem Nichts. Naja, und ich habe Angst, dass der Tod qualvoll ist. So richtig weiß ich nicht, was ich denken soll. Ich hoffe einfach nur, dass nach diesem Leben noch irgendetwas kommt ...


"Wenn man nicht bereit ist etwas zu fühlen, kann einem der Tod wie ein Traum erscheinen. Aber wenn man ihn dann erlebt, den Tod richtig erlebt, ist es ziemlich lächerlich weiter davon zu träumen. Wenn man erwachsen wird, dann kommt man unweigerlich an einen Punkt, an dem wir uns häuten müssen, dann verlieren wir die Schale die uns schützt."


Montag, 19. November 2012

Ich muss jetzt ganz schnell schöner werden.

Kennt ihr das ... wenn ihr euch einfach nicht mehr im Spiegel sehen könnt?
Wenn alles, was ihr noch empfindet Hass ist?
Wenn ihr euch nurnoch hässlich fühlt, am liebsten gar nicht mehr rauß gehen würdet?
Allein gelassen werden wollt, die Freude am Leben verliert?

Genau so ging es mir in den letzten Tagen. Ich habe eine somatische Störung, ok. Das letzte halbe Jahr konnte ich wunderbar damit leben. Irgendwie ...
Doch es wurde schlimmer. Für ein paar Wochen war es gut. Naja, vielleicht nicht gut. Aber besser! Wenn man mich gefragt hätte von was ich träume und was ich in meinem Leben alles erreichen möchte, hätte ich verdammt viele Antworten gehabt. Doch jetzt, scheint einfach alles wie weggeblasen. Ich will einfach nur noch, dass es besser wird. Ich weiß nicht wie und ich weiß nicht wann. Ich weiß nicht mal ob sich das ganze Quälen hier überhaupt lohnt, ob es überhaupt irgendwann besser werden wird. Ich weiß nur, dass dies derzeit mein einzigster Traum ist. Ich will leben! Ich will jede Menge Freunde haben die mich schätzen. Ich möchte glücklich sein, meine Vergangenheit abhaken und nach vorne blicken. Ich möchte witzige, abenteuerliche Sachen erleben. Über mich hinaus wachsen. Selbstbewusst sein, mich so akzeptieren wie ich bin. Genau das möchte ich. Und irgendwann wird es auch so sein. Und bis dahin muss ich mir etwas einfallen lassen, wie ich jetzt überleben möchte. Wie ich diese schlechte Zeit überbrücken möchte, wie ich an mir arbeiten möchte. Und irgendwann werde ich es geschafft haben.




Dienstag, 13. November 2012

Lang ists her ...

Die letzten 5 Tage? Purer Stress!
Seit letzte Woche Mittwoch kam ich nicht mehr zum schreiben. Aber es ist einiges passiert ..
Donnerstag war eigentlich noch garnicht so viel los. Es gab eben Stress mit M. Es war richtig nervig und machte mich so verdammt fertig.
Ein weiter Streit ... eine weiter schlaflose Nacht ... viele weitere Tränen ...
Ich war so fest entschlossen Schluss zu machen. Ich tat es sogar. Doch er ist so ausgeflippt, wie noch nie.
Er war auf dem Weg zu mir, ich schrie ihn an das er alles nurnoch shclimmer mache doch er hörte einfach nicht. Ich brach mal wieder in Tränen aus und sagte, dass wir am nächsten Tag reden würden und wir das wieder in den Griff bekommen würden. Na klar machte ich wieder einen Rückzieher. Heute hasse ich mich schon wieder dafür, weil ich wieder nachgab aber ich habe so furchtbare Angst. Angst davor alleine zu sein, niemanden mehr zu haben. Wegen ihm gab ich all meine Freunde auf. Auch meinen Ex mit dem ich mich eigentlich noch mega gut verstand. Also verbockte ich es ienfach bei jedem. Ich schrieb zwar meine Ex wieder an, dass ich wieder mit ihm befreundet sein möchte und mir alles total leid tut. Er verzeichte mir auch, nur so richtig überzeugt schient er nicht zu sein. Kann ich irgendwie verstehen, nur heute fing er einfach an mich zu ignorieren, als ich ihm schrieb. Kerle sind eigenartig ...

Am Wochenende feierten wir dann meinen Geburtstag nach und ich bekam jede Menge Geld geschenkt. ALso kaufte ich mir heute den ipod nano aus der 7. Generation und ich könnte ausflippen. Er speichert diese verdammt Musik einfach nicht. -.-
Die ganze Zeit versuch ich mit sharepod und itunes Musik auf dam verdammte Ding zu synchronisieren, weil cih mir diese infach nicht bei itunes kaufen möchte ... doch es klappt nicht -.-
Arrgh, ich bin richtig kurz davor dieses drecks Ding gegen die Wand zu werfen ... es regt mich einfach nur so wahnsinnig auf. Also wer mir helfen kann ... meldet sich bitte! o:

Letzen Samstag war ich dann mal wieder mit meinem besten Freund D. draußen. Es war richtig schön und wir konnten auch mal wieder richtig offen über viele Dinge reden. M. hatte es immer gehasst, wenn ich mit mit ihm traf aber jetzt wollte ciheinfach mal wieder was für mich tun. Und das tat ich auch! :)
D. hatte sogar an meinen Geburtstag gedacht und wusste genau, wie sehr ich Schmuck liebte. Also schenkte er mir eine super süße Kette mit passenden Ohrringen dazu. Danach gingen wir noch shoppen und ich lernte 2 neue Leute kennen. Es waren Freunde von ihm, doch diesmal fiel es mir total leicht mit den anderen ins Gespräch zu kommen. Sonst bin ich immer richtig schüchtern, dcoh die beiden waren ziemlcih locker und so kamen wir schnell ins quatschen.  Leider musste ich dann weg. Und ratet mal wegen wem .. ?! M. ! -.-
Er wollte unbedingt mit mir reden und legte sich deswegen sogar mit meinem besten an ... ich war richtig sauer an dem Tag, trotzdem ging ich mit. Wir stritten und stritten und ich merkte garnicht, dass der letzte Bus zu mir nach Hause schon weg war. Also musste ich wohl oder übel bei ihm schlafen.
Es war besser als ich am Anfang dachte. Wir redeten die ganze Nacht über Dinge, die mich beschäftigten. Trotzdem war nicht mehr dieses 'verliebt sein - Gefühl' da. Ich weiß einfach ncht mehr, wie es weiter gehen soll ...

Gestern und heute hatte ich nur Termine ...
Nichts besonders. Naja, ich hatte heute wieder Termin bei meiner Ärztin. Mein Gewicht habe ich zum Glück gehalten. Trotzdem muss ich auf jeden Fall zunehmen!

Und ich bekomm eine richtige Krise wegen diesem dummen ipod. Also, helft mir! o:




Mittwoch, 7. November 2012

Alles kam anders. So, wie es nie geplant war.

Kennt ihr das? ... Wenn ihr einfach nur fertig mit den nerven seit und keine Ahnung habt, wie es weiter gehem soll? Ich muss zunehmen. Ich muss es schaffen. Es ist so verdammt belastend, wirklich jeden verdammten Tag auf sein Gewicht angesprochen zu werden.
Ich hatte heute mal wieder Therapie. Frau F. fiel auf, dass ich diese Angewohnheit habe, immer super nett sein zu müssen. Egal bei was. Ärger, Wut, Trauer es wird einfach alles runter geschluckt. Es wird geshluckt und geschluckt und geschluckt. Kein Wunder, dass mein Körper da jetzt nicht mehr kann. Bis zum Rand ist er voll und mir ist so kotz übel ...
Zumindest habe ich heute mal mehr gegessen, als sonst. Das ist ein Anfang. Hoffe ich ...
Meine Mum nervte heut wieder wegen Klinik. War ja klar, dass sie nie an mich glaubte. An meine Therapie glaubte. Aber was solls. Es wird so oder so kommen. Ob ich mich nun dagegen wehre oder nicht.
Ich frag mich manchmal echt, wie das alles so kommen musste. Das wäre dann mein dritter Klinikaufenthalt.
Kann ja nur besser werden. o:



Manchmal muss man wissen, wann es Zeit ist, aufzugeben.

Alles ist nurnoch ein einziges Dilemma.
Meine Mum schleppte mich heute nocheinmal zu meiner Ärztin, da die Schmerzen im Rücken sich so langsam ins unerträgliche steigern. Und natürlich musste sie mein Gewicht kontrollieren ... -.-
46,5 kg! Schonwieder abgenommen ...
Jetzt heißt es jede Woche zur Gewichtskontrolle fahren. Na super. o:
Die Einweisung für die Psychiatrie habe ich auch gleich mitbekommen. Das gefällt mir nichts so ganz. Denn wenn ich einmal nicht hinschaue ist der Schein sofort in den Händen meiner Mum und zack! -Ich in der Klinik.  Dabei habe ich mir  vorgenommen noch bis nächstes Jahr zu warten. Denn zu Weihnachten, oder Silvester in der Klinik hocken ist glaube ich die schlimmste Strafe, die man bekommen kann.
Ich hoffe einfach nur, dass meine Zimmernachbarin nicht so unerträglich sein wird. Ich weiß noch vom
letzten mal ... Horror!





Dienstag, 6. November 2012

Gestern ...



...war so garnicht mein Tag. Na irgendwie war es schon mein Tag, immerhin hatte ich Geburtstag, wurde 15, aber es hat sich einfach nicht wie mein Tag angefühlt.
In der ersten Hälfte des Tages habe ich mich einfach nur richtig einsam gefühlt. Ich bin krank geschrieben und irgendwie haben mich die Leute total vergessen. Haufen Glückwünsche auf Facebook von meinen "Freunden". Aber nicht ein Anruf oder eine SMS. Ich hab zwar hier in diesem behinderten Dorf zu Hause eh keinen Empfang, aber das ist ja erstmal egal. Gestern hat mir mal wieder gezeigt, wie unwichtig ich den Leuten doch eigentlich bin ...
Vor mir machen sie einen auf freundlich und nett. Das sie mich mögen und erzählen mir sonst welche Storys. Aber im nachhinein, bin ich ihnen komplett egal.
Nichtmal mein bester Freund (D.) - oder Ex bester Freund?! Hat mir so richtig gratuliert. "Ein kleines "Alles Gute" auf Facebook und das wars. Ich glaube er ist sauer auf mich. Aber er weiß doch, wie dreckig es mir geht ..
Ach keine Ahnung. Der gesamte Tag gestern war nur so zum heulen.

Am Nachmittag  kam dann M. wieder, von dem ich irgendwie schon wieder total genervt war.
In der Nacht zu meinem Geburtstag konnte ich wieder nicht schlafen. War mindestens bis 4:00 nachts wach. Und in der ganzen Nacht habe ich überlegt vielleicht doch wieder in die Klinik zu gehen. Ob dann vielleicht alles besser werden würde. Ob ich es nocheinmal ertragen würde. Am Essenstisch, genau zu meinem Geburtstag, rutschte mir  dies heraus. Plötzlich kam meine Mum und umarmte mich. Ihr Freund sagte, wie stolz er auf mich ist. M. wusste nicht so richtig was er sagen sollte und ich ... ich war für lange Zeit einfach nur wie gelähmt. Ich hatte das jetzt ausgesprochen und ich wusste genau, dass es jetzt auch wahr werden wird. Ich konnte mich einfach nicht mehr bewegen. Um mich herum waren alle froh und haben gelacht. Nur in mir zerbrach ein kleines Stück Hoffnung.  Lange verhaarte ich in dieser Position. Bis ich es irgendwann nichtmehr aushielt und alles aus mir heraus brach. Ich fing an bitterlich zu weinen und zu schluchzen. Dies ging bis zum zum Abend. Aufhören konnte ich einfach nicht. Es schmerzte zu sehr, zu wissen, dass ich wieder weggesperrt werde. Man kann fast sagen es ist wie Gefängnis. Das Gefängnis der kaputten, verletzten und verängstigten Seelen. Wie soll man bitteschön mit 2 mal 15  Minuten Ausgang und 10 Minuten Telefon Zeit am Tag auskommen? Irgendwie muss ich mein Handy rein schmuggeln. Koste es was es wolle ...


Sonntag, 4. November 2012

Breathe for love tomorrow, 'cause there's no hope for today.

Kennt ihr das, wenn ihr einfach keine Kraft mehr habt und trotzdem noch auf euch rumgetreten wird?
So ging es mir heute irgendwie. M. versucht mir di eganze Zeit vorzu schreiben, wie ich zu Leben habe und meine mUm meckert die ganze Zeit nur rum, weil ich mich so gehen lasse und mir angeblich alles andere wichtiger ist, als essen und meine Gesundheit. Nur sie muss ja nicht in diesem Körper leben, da denkt man automatisch den ganzen Tag nur an seine Gesundheit .. -.-
Es ist nervig, wenn man den ganzen Tag nur zugelabert wird, was man hätte besser machen können und was ich ändern soll. Mir geht es schrecklich. Jeden Tag hält man mir meine Fehler ein weiteres mal vor die Augen und jeden Tag erschlägt es mich wieder. Ich fühl mich nurnoch kraftlos und am Boden. In manchen Situationen fühlt es sich einfach nurnoch so an, als wäre ich hoffnungslos verloren. Hoffentlich lässt man mich morgen mal etwas in Ruhe. o:



Samstag, 3. November 2012

Ich wäre gern wunderschön.



...Warum ist es nur so schwer dies auch in meinen Kopf zu bekommen? 

Es ist, wie es ist.

Irgendwie schreibe ich total unregelmäßig ... das muss ich unbedingt ändern! :)
Naja, in den letzten Tagen war ja auch nicht gerade viel los bei mir. Ich hab eine Thorax Verspannung. Also eine Muskelberspannung in der Schulter und die strahlt über den ganzen Oberkörper aus.
Arrgh, ich will das es aufhört! o:
Am Montag muss ich nocheinmal zum Arzt, werde vorraussichtlich Krank geschrieben und muss Physiotherapie machen. Auf jeden Fall sind diese Schmerzen lästig, weil sie total auf den Brustkorb drücken und ich ständig denke, dass ich keine Luft mehr bekomme. Naja, genug gejammert! c:

M. war gestern bei mir. Es war ganz schön, trotzdem habe ich oft das Gefühl ihnn icht mehr richtig zu lieben. Ich bin mir einfach nicht sicher ...
Heute kommt er wieder, weil meine Mum weg will und er auf mich aufpassen soll. Naja, mal sehen wie die Stimmung so zwischen uns sein wird. In zwei Tagen habe ich Geburtstag. Nochetwas, wobei ich wirklich keine Lust empfinde. Meine super nervige Tante will da zum essen kommen. Na das wird ein toller "Familienabend". Irgendwie betrachte ich das ganze garnicht mehr so, als Familie. Alles ist irgendwie kaputt. In tausend Teile zerschossen und nie wieder richtig zu glätten. Es nervt mich einen auf heile
Welt zu machen ..


Donnerstag, 1. November 2012

Muss ich denn unglücklich sein damit ihr glücklich seit?



Gestern lag ich irgendwie den ganzen Tag im Bett. Ich hatte für nichts Lust und versank im Selbstmitleid. Passierte in letzter Zeit irgendwie ziemlich oft ..
Auf jeden Fall hatte ich einen rießen Krach mit meiner Mum. Sie regte sich darüber auf, dass ich nur im Bett liege und das es sie nervt, dass es mir die ganze Zeit so schlecht geht. Vor etwa 7 Monaten sind wir in dieses verdammte Dorf hier gezogen, zu ihrem Freund. Vorher hatten wir in einer Kleinstadt gewohnt. Und diese fehlt mir. Am meisten fehlt mir irgendwie unsere alte Wohnung. Meine Mutter mochte sie nicht. Sie will immer alles perfekt haben und machen. Hat einen mega Putz-fimmel. '-.-
Diese Wohnung damals war nunmal nicht perfekt. Sie hatte Fehler, genauso wie ich. Ich fühlte mich dort einfach wohl. Die Wände waren schief so, wie die Fenster und die Badewanne. Die Wohnung war nicht gerade groß, dennoch ausreichend für uns. Ich bin dort aufgewachsen. Lebte ziemliche lange mit meiner Mutter alleine. Und das war gut so. Als ich dann in die Klinik kam, lernte sie diesen Mann kennen. Damals fand ich es ok. Wir hockten nicht ständig aufeinander und ich bekam ihn nicht so oft zu Gesicht. Doch dann wollten die beiden umziehen. Er wollte nicht aus seinem Elternhaus rauß, also zogen wir in dieses viel zu kleine Dorf, in dem ich mich einfach nicht wohl fühle. Seitdem bekannt wurde das wir umzogen, habe ich ständig körperliche Beschwerden. Ich dachte, dass ich mit meiner Depression überm Berg sei. War zwar noch nicht ganz so stabil, aber so einigermaßen überm Beg. Und dann zogen wir um. Alles begann von vorne. Meine Vergangenheit holte mich wieder ein. Und alles was ich nurnoch fühlte waren Schmerzen und Trauer. Ich weiß nicht ob das alles an dem Umzug lag, oder an mir ...
Aber jetzt will ich nurnoch das es aufhört. Meine Mum wollte nicht mit sich reden lassen und wollte damals unbeding umziehen. Ich hätte mir gehofft, sie würde noch warten bis ich in ein paar Jahren ausgezogen bin. Doch jetzt muss ich unglücklich sein, damit sie sich wohl fühlt ...
Auf jeden Fall hielt ich ihr genau das gestern vor. Lange hatte ich es mit mir rum getragen und nun endlich ausgesprochen. Doch gebracht hat es auch nichts. "Ja, dann zieh doch zu deinem Vater wenn es dir hier nicht passt." ... und die Sache war wieder vom Tisch. Unglaublich. Einfach nur richtig unglaublich und es macht mich so verdammt wütend, dass sie das so einfach abhaken kann. Seit Monaten quäle ich mich damit rum und alles was ihr zu meiner Äußerung einfält sind diese paar lächerlichen Worte.  Aber ich bin ja nur ein Kind. Ich hab ja nichts zu sagen ...


lost myself somewhere in the darkness ..

Ich weiß garnicht was ich so richtig schreiben soll. Zur Zeit macht mein Körper etwas anderes, als ich eigentlich will. Ich fühle mich dauerkrank und das nur, weil mir meine dumme Psyche einen Streich spielen will. Es ist nervig, kaum auszuhalten. Und ich fühle mich ausgeliefert. Ausgeliefert an mich selbst. An irgendetwas, dass versucht die Kontrolle über mich zu ergreifen. Keine Ahnung, wie ich es in den Griff bekommen soll. Keine Ahnung, wie ich mich gegen mich selbst wehren soll. Wie soll das auch gehen? Die eigenen Gedanken unter Kontrolle bekommen, aber nich wissen wie. Alles ein einziges Chaos. Irgendwie ziehe ich mich immer weiter zurück. Und das nur, weil die Angst mein Leben bestimmt. Weil ich keine Kraft mehr habe, nicht mehr gegen an komme. Aber aufgeben kann und darf ich nicht. Nächste Woche sind die Ferien bei mir vorbei und irgendwie muss es weiter gehen. Ich muss meinen Alltag wieder irgendwie bewältigen. Schaffe ich es nicht, soll ich wieder in die Klinik. Und das ist einfach das letzte was ich möchte.